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Sterbstund

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Eine Ausstellung im Huber-Hus, Lech
In früheren Zeiten hatten Sterben und Tod ihren festen Platz im Kreise der Familie. Es war ein gesellschaftlicher Vorgang, der zum Leben gehörte. Alltägliche Gebete wurden meist mit der Bitte „um eine glückliche Sterbstund“ abgeschlossen, und kam der Tod, stellte er ein besonderes und feierliches Ereignis dar: Das Sterbezimmer wurde mit Kerzen geschmückt, und Familienangehörige, Freunde und Nachbarn versammelten sich. Der Sterbende wurde zur Hauptfigur des Zusammenseins und hatte Gelegenheit, von seinen Mitmenschen Abschied zu nehmen. Durch die festgelegten Abläufe war der Tod zwar ein erschreckender, aber auch ein fester und vertrauter Bestandteil des Lebens.

Heute wird der Tod vielfach verdrängt. Er ist der gründlich tabuisierte Störenfried in einer Atmosphäre allseits verbreiteter Lebenslust. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit kann eine wichtige Hilfe sein. Es bleibt nur, was wirklich wichtig ist.

19. Juni 2016 bis 30. April 2017
Huber-Hus, Lech

Führungen
für Gruppen, Schulen und
Kindergärten sind nach Voranmeldung
auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich

Eintritt
freiwillige Spenden

Huber-Hus
Dorf 26, A-6764 Lech
T +43(0)5583 2213 240
E museumgemeinde.lechat
www.lechmuseum.at

Öffnungszeiten

Dienstag, Donnerstag und Sonntag, jeweils von 15.00 bis 18.00 Uhr.

Führungen für Gruppen und Schulklassen auch außerhalb der Öffnungszeiten nach Voranmeldung jederzeit möglich!

Weiterführende Informationen

Lechmuseum Huber-Hus
Monika Gärtner
Tel.: 05583/2213-240

museumgemeinde.lechat

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