Gemeinde Lech, Dorf 329
6764 Lech am Arlberg

Tel +43 5583 2213
Fax +43 5583 2213-290
info@gemeinde.lech.at

ARLBERG Pass.Region.Marke


Ausstellung
bis April 2016


Wenn vom „Arlberg“ die Rede ist, denken die meisten Menschen heute an den Winter und das Schifahren. Diese Bilder sind Ergebnis jahrzehntelanger werbewirksamer Kampagnen. Die Ausstellung geht der Frage nach, seit wann es den Arlberg gibt, wie weit er sich geografisch erstreckt und wie sich sein Name ausgehend von mittelalterlichen Beschreibungen zur „Marke Arlberg“ formen konnte. Dabei tritt Bekanntes und Überraschendes zum Vorschein. Drei Ausstellungsorte zeigen diese abwechslung¬sreiche Schau: das Lechmuseum in Lech am Arlberg, das Ski-Museum St. Anton am Arlberg und das ehemalige Schulzimmer im Vorraum der Pfarrkirche in Stuben.

Ist der Arlberg ein Berg?
Die Wenigsten stellen sich dabei vermutlich noch die Frage, was denn dieser Arlberg eigentlich genau ist, nämlich ein Pass – genau genommen also gar kein Berg –, der ab dem Hochmittelalter als Alpenübergang Bedeutung erlangte. Interessant ist die Tatsache, dass dieser Pass dem Namen nach schon in der frühen Neuzeit Verbreitung fand, wenn in manchen Beschreibungen der Begriff „Arlberg“ bis zu den Quellen des Lechs gefasst wird.

Die Arlbergbahn
Der eigentliche und massive Wandel des Arlberg setzte im ausgehenden 19. Jahrhundert ein und hat seither vielfältige Ausformungen erlebt. Zunächst erhielt die 1884 eröffnete die Bahnlinie zwischen Innsbruck und Bludenz die Bezeichnung „Arlbergbahn“, worauf sich mehr und mehr die Orte entlang der Strecke den Beinamen „am Arlberg“ zulegten. Mit der Eröffnung der Flexenstraße und der damit beginnenden touristischen Erschließung der historischen Region Tannberg erfährt der Arlberg schließlich auch eine geografische Erweiterung und wird zur touristischen Marke, die im Laufe des 20. Jahrhunderts immer größere Dimensionen annimmt.

Die Arlbergschule
Die touristische Entwicklung und damit einhergehende Verbreitung der Marke Arlberg hängt eng mit dem Skilauf zusammen. Hannes Schneider und die von ihm entwickelte Skitechnik – als „Arlbergtechnik“ bekannt geworden – tragen ebenso dazu bei wie die Entwicklung der „Arlbergschule“ als Lehrmethode.

Die Arlbergfilme
Die Verbreitung derselben erfolgte maßgeblich durch die Skifilme von Dr. Arnold Fanck; sein bekanntester Film „Der weiße Rausch“ wird in Österreich als „Sonne über dem Arlberg“ vertrieben. Zur internationalen Berühmtheit des Arlberg tragen zahlreiche Skilehrer bei, welche die Skitechnik in zahlreichen Regionen der Welt gelehrt haben. Dazu zählen unter anderem die Brüder Ernst und Franz Skardarasy aus Zürs, Friedl Pfeifer und Otto Lang aus der Skischule St. Anton und Toni Walch sowie Anton Mathies aus Stuben.


Eine Ausstellung an drei Orten


Lechmuseum
Museum Huber-Hus, Dorf 329, 6764 Lech am Arlberg
Dienstag, Donnerstag und Sonntag, jeweils von 15 bis 18 Uhr,
im Mai/Juni und Oktober/November geschlossen.
Führungen sind nach Voranmeldung ganzjährig möglich!
Monika Gärtner, Tel. +43 5583 2213 240, museum@gemeinde.lech.at, www.lechmuseum.at

Museum St. Anton am Arlberg
Rudi-Matt-Weg 10, 6580 St. Anton am Arlberg
Täglich ab 12.00 Uhr während der Winter- und Sommersaison
Tel.: +43 5446 22690, office@museum-stanton.com

Ehemaliges Schulzimmer Stuben am Arlberg (bei der Kirche)
Täglich von 12.00 bis 18.00  Uhr
Tourismusbüro Stuben, +43 5582 777 399, info@stuben.com


Das Ausstellungsteam
Kurator und Projektkoordination
Mag. Christof Thöny, Museumsverein Klostertal

Projektleiter Lechmuseum
Mag. Thomas Felfer  www.lechmuseum.at

Aufbau und Vermittlungsprogramm
Sabine Maghörndl www.lechmuseum.at

Rahmenprogramm und Presse
Monika Gärtner www.lechmuseum.at

Öffnungszeiten

Dienstag, Donnerstag und Sonntag, jeweils von 15.00 bis 18.00 Uhr.

Führungen für Gruppen und Schulklassen auch außerhalb der Öffnungszeiten nach Voranmeldung jederzeit möglich!

Weiterführende Informationen

Lechmuseum Huber-Hus
Monika Gärtner
Tel.: 05583/2213-240


 museum(at)gemeinde.lech.at  
 
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